Die Essenz der Arbeit:

Fragen wir Menschen danach, wie "alt" sie werden wollen, machen wir eine überraschende Erfahrung. Antworten. wie: "Woher soll ich das wissen", "das liegt nicht in meiner Hand", "solange Gott will", usw. lassen nichts Gutes erwarten. Das ist die gewohnte "Opferrolle", und die endet (noch) meist "weit unter 100", einhergehend mit "Krankheit", "Pflege" oder Verlust der Lebensqualität. Und das Fatale: Alle scheinen dabei mit zuspielen und mit zuverdienen ...Das Pikante daran: Unsere Erkenntnis lautet eindeutig anders. Die angemessene Antwort wäre: "Ich lebe, solange ich das für sinnvoll halte. Und wenn 120 oder mehr Jahre für mich SINN machen, dann entscheide ich mich eben für 120 Jahre oder auch mehr Jahre!" ... Gern beantworten wir Ihre Fragen -
QuantInstitut - Deutsche ForschungsCooperation ist ein Projekt der QuantLife Gesellschaft e.V..

1.3.15

Warum nur „Generation-100“ – Das ist doch auch eine künstliche Alters-Grenze!?

Bereich:            Altern - Verjüngen
Werkzeug:        „QuantUp – Wege zum Essenziellen

Frage:
Es scheint wirklich keine „Beweise“ zu geben, dass das Lebensalter des Menschen irgendwie begrenzt ist. Deshalb ist es ein Widerspruch, die QuantThink-Gruppe – irreführend – „Generation-100“ zu nennen. Warum nennen ihr sie nicht einfach „Generation-unbegrenzt“?
Auch Herr de Grey ist irgendwie beim Lebensalter sehr unklar….   
(Fragesteller – männlich, 26, Student)

Der QuantUp-Prozess
Sie sind sehr konsequent und das bewundern wir. Wäre Ihre Meinung schon „mehrheitsfähig“, würden wir das auch so tun. …
Sie haben völlig Recht, eine „wissenschaftlich exakte“ Begrenzung ist nirgendwo wirklich zu finden.
Aus quantenphysikalischer Sicht wäre es immer „ratsam“ genau das in den Blick zu nehmen, was man anstrebt oder beabsichtigt, dass es eintreten soll …
Aber was strebt eigentlich die Menschheit an?
Wir kennen bisher keine „Umfragen“, welches Alter die Menschen anstreben, wo man doch sonst über alles Mögliche und Unmögliche zu Umfragen schreitet. …
Abgesehen von einer fehlenden „belastbaren“ Meinungsbildung über das „Wunsch-Alter“, bleiben die Menschen – fatalistisch – unsicher, wenn man sie danach fragt: „Wie alt möchten Sie werden?“
Prüfen Sie das in Ihrer näheren und weiteren Umgebung einfach einmal selbst.
Sie werden überrascht über die unsicheren, meist sogar „verschämten“ Antworten sein.
Beispiele dafür sind folgende Sätze:
„Man muss froh sein, wenn es einem weiterhin nicht schlechter geht“.
„Ich danke Gott, wenn es mir mal nicht so schlecht geht, wie“ ….
Meine Mutter ist bereits mit …. gestorben, mein Vater wurde auch nicht viel älter – da bin ich froh, wenn ich noch ein paar gute Jahre habe“ …

Solche Antworten sind allerdings sozusagen der „Todesstoß“ für das Erreichen eines langen Lebens. …

Was tun diese Menschen – meist unbewusst – bei solchen Antworten bei sich selbst auslösen?

Sie geben quasi ihren Zellen eine „Soll-Botschaft“. Und weil sie so oder ähnlich es schon immer getan haben und wohl auch weiter tun werden, schreiben sie quasi dadurch ihr „persönliches Alters-Programm“.
Und das Paradoxon davon: Sie werden Recht behalten. …
Nun, bei diesem Alters-Programm werden sie wohl nicht mehr das Ende der „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ erleben, denn sie sind dann tot …
Aber bei ähnlichen „Programmierungs-Vorgängen“, zu denen auch das „Krankheits-Programm“ gehört, erleben sie das, was sie verursacht haben und bemerken dazu:
„Siehst du, ich habe es doch gleich gesagt/gewusst … dass dies eintritt …
Und das soll noch jemand sagen, dass die Gedanken der Menschen ohne Kraft wären …
Gern wird dann „Gott“ oder der „Zufall“ bemüht, dass dies gerade bei x oder y eingetreten ist.
X oder y scheinen einfach es wenig zu mögen, selbstverantwortlich ihr Leben zu führen …
Selbstverantwortung ist ein großes Thema in fast allen Fragen des Alltags. Warum sollte es ausgerechnet beim Thema „Lebensalter“ oder gar „Tod“ anders sein….
Die Wahl, die Arbeitsgruppe sozusagen auf „Generation 100“ „einzugrenzen“, ist dem geschuldet, was die große Mehrheit der Menschen – so beurteilen wir es derzeit - überhaupt in Sachen „Höchst-Alter“ bereit wäre, ernsthaft akzeptieren zu wollen. Es ist sozusagen wie ein erster „Befreiungs-Schritt“ aus der „selbstgewählten Begrenzung“ …

Nur in dieser Weise können wir vermutlich viele Menschen ansprechen und sie mitnehmen auf eine „Reise“ zu mehr Selbstverantwortung.
im Vordergrund steht, dass ein Mensch lernt, dass es sich lohnt, allmählich die eigene „Opferkarte“ zur Seite zu gelegen …

Auf diesem Weg – heraus aus der „Opferrolle“, hinein zu mehr Selbstgestaltung des eigenen Lebens - können (Quant-)Fragen, wie die folgenden  durchaus nützlich sein:
                                          
Die möglichen Quant-Fragen (QuantQuestions):

·         Welchen Sinn sollte es haben, dass das Menschenalter überhaupt begrenzt sein könnte, und welches wäre dazu – und warum - die Obergrenze?
·         Was ist verantwortlich dafür, dass z.B. Herr x länger lebt als Herr y?
·         Welche Funktion hat der physische Körper im Gesamtkonzert aller Faktoren; auch solcher, die nichtphysisch sind?
·         Welchen Einfluss haben unsere Gedanken auf unser eigenes Alterungs-Programm?
·         Gibt es ein Zusammenspiel zwischen physischen Faktoren (gesunde Ernährung, „Entgiftung des Körpers“, Lebensfreude, etc.) und unseren Gedanken, die mehr sein könnten als nur ein Wirken unseres Gehirns (Kann unser Gehirn wirklich denken, oder nehmen wir das nur an? Kann eine rein „chemische Substanz“ einen Denk-Prozess zustande bringen, oder bedarf es dazu zusätzlicher Informationsverarbeitung – und wo kommen dann diese Informationen her? …)
·         Die Kirche spricht von einer Art „Gottes-Einfluss“ auf das Alter. Was könnte damit gemeint sein und was wäre, wenn es doch anders wäre?

Solche und ähnliche Fragen, deuten eine spannende Zeit an.
„Generation 100“ will weniger Antworten geben, als vielmehr das „FRAGEN- Stellen“ (üben). Denn Fragen eröffnet neue Perspektiven und ist ein wichtiges Instrument, um zu beginnen, „alte“ Denk-Begrenzungen allmählich zu überschreiten …


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